Berufsunfaehigkeitsversicherung Test - Vergleich

Sinnvolle Berufs­unfähigkeits­versich­erung für Angestellte

Arbeiter, kaufmännisch Angestellter und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst stellen in der Berufsunfähigkeitsversicherung die größte Berufsgruppe dar. Das Risiko, nicht mehr den gewohnten Job ausführen zu können und damit das geregelte Einkommen am Monatsende zu erhalten, nimmt wie bei allen Versicherten mit zunehmenden Alter überproportional zu. Überraschend ist, dass bereits fast jeder vierte Leistungsanspruch von jungen Arbeitnehmern unter 40 Jahren bewilligt wird.

 

Was passiert, wenn was passiert? Die volle Erwerbsminderungsrente.

Mit dem Start ins Berufsleben werden bereits in der Lehre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung bezahlt. Nach fünf Jahren Wartezeit ist ein Anspruch auf die volle Erwerbsminderungsrente theoretisch möglich. Sie greift, wenn eine völlige Arbeitsunfähigkeit z.B. nach einem Unfall festgestellt wird. Das heißt, dem Angestellten ist die Ausführung einer beliebigen Tätigkeit von weniger als drei Stunden täglich nicht mehr möglich. Die abstrakte Verweisung findet hier Anwendung - der vorher ausgeübte Beruf und die Lebensstellung des Menschen bleiben in dieser Prüfung unberücksichtigt. Die Höhe der Erwerbsminderungsrente bemisst sich nach Versicherungsjahre und vorherigem Gehalt - und beträgt zwischen 30-40 Prozent des vorherigen Netto-Gehalts.

Die halbe Erwerbsminderungsrente.

Die halbe Erwerbsminderungsrente erhält, wer zwischen drei und sechs Stunden dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen kann und halbiert die Höhe der oben genannten Rentenzahlung.

In beiden Fällen werden die Zahlungen nicht annähernd für ein normalen Lebensstandard ausreichen und die Abhängigkeit von staatlicher oder privater Seite erzwingen, wenn keine hohen Rücklagen oder anderweitige Einnahmen vorhanden sind.

Angestellte Öffentlicher Dienst

Angestellte im Öffentlichen Dienst erhalten im Falle einer Berufsunfähigkeit eine Absicherung durch die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Sie bemisst sich jedoch wie die gesetzliche Erwerbsminderungsrente und wird in halber bzw. voller Höhe der Grundversorgung ausbezahlt. Somit ist die Private Berufsunfähigkeitsversicherung für Angestellte im Öffentlichen Dienst sinnvoll und ein wichtiger Schutz für den Erhalt des Lebensstandards.

Angestellte Lehrer - sinnvolle BU Absicherung

Endstation Berufsunfähigkeit: Das Burn-Out Syndrom ist in keiner anderen Berufsgruppe so stark vertreten wie bei Lehrern (Beamte, Angestellte Öffentlicher Dienst, Angestellte Lehrkräfte in Privatschulen, oder Freiberufler). Lehrerinnen und Lehrer haben ein stark erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko. Während viele Pädagogen im Studium und Referendariat für Ihre Berufung brennen, zehrt der volle Einsatz im Schuldienst mit Stress und Hektik im Schulalltag über viele Jahre hinweg. Manche brennen aus. Der enorme psychische Druck kann zur Dienstunfähig bei Beamten, beziehungsweise zur Berufsunfähigkeit bei Angestellten führen.

Lehrer ohne Beamtenstatus

Für Lehrkräfte in einem normalen Angestelltenverhältnis ist der Berufsunfähigkeitsschutz noch wichtiger. Im Gegensatz zu verbeamtete Lehrer haben sie keinen gesetzlichen Anspruch auf Unterstützung von ihrem Arbeitgeber. Der Staat bietet kaum Unterstützung und nur eine geringe Rente. Abiturienten, die ein Studium zum Lehramt aufnehmen, sollten sich daher frühzeitig um einen leistungsstarken Versicherungsschutz bei einem geeigneten Anbieter kümmern: Je früher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger sind die zu zahlende Beiträge für die Versicherung.